Samstag, 20. Januar 2018

WILLKOMMEN

Die Gemeinde Amel ist eine ländliche Gemeinde mit 18 wunderschönen Ortschaften, wo etwas mehr als 5.000 Menschen leben. Das wesentliche Merkmal der Gemeinde sind große, zusammenhängende Waldgebiete, die über zahlreiche, gut ausgeschilderte Wander- und Radwege erkundet werden können.

Seien Sie herzlich willkommen in Amel, einem grünen Flecken im Herzen von Eifel und Ardennen.

 

AMEL ‑ IM LAUFE DER GESCHICHTE

Die Gemeinde AMEL gehört zu den ältesten Siedlungsgebieten des Landes zwischen Venn und Schneifel. Der Name AMEL ist keltischen Ursprungs und bedeutet "Wasser". Die Gemeinde im Herzen der südlichen Ostkantone Belgiens ist fast lückenlos von Wäldern umgeben. Im Osten erstreckt sich der "Ommerscheider Wald", welcher ganz zum Naturpark "Hohes Venn‑Eifel" gehört. Im Westen erhebt sich die Kuppe des "Wolfsbusch" mit dem niedrigsten und höchsten Punkt der Gemeinde (370 bzw. 595 m u.N.N.).

In AMEL finden wir sehr viele Beweise einer früheren Besiedlung. Im "Wolfsbusch" lagern heute noch große Mühlsteine, die von den Kelten gemeißelt wurden und als Handmühlsteine zum Quetschen des Getreides dienten. Viele dieser sagenumwobenen Mühlsteine wurden leider in den Jahren nach 1920 als Packlage zur Befestigung neuer Wege verwendet. 1688 wurde die heute restaurierte Kapelle in IVELDINGEN mit Steinen aus dem Wolfsbusch errichtet.

In der Gegend von MONTENAU und BORN fand man an den Ufern der AMEL und der EMMELS hügelige Ablagerungen. Es stellte sich heraus, dass es sich hierbei um keltorömische Goldseifenhügel handelt, also um Rückstände aus den Goldwäschereien in früher Vorzeit. Dieses "Seifengold" aus der Ameler Gegend wird auch von Julius Cäsar erwähnt. Seine Legionäre sollen es als Beute aus dem Eburonenland in solchen Mengen mit nach ROM gebracht haben, dass es dort den Marktpreis der Edelmetalle beeinflusst haben soll. Das Goldfieber flammte übrigens nochmals auf, als im vergangenen Jahrhundert die Eisenbahn gebaut wurde und viele nach diesem edlen Metall zu suchen begannen, jedoch ohne sichtbaren Erfolg.