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Amel, Born, Deidenberg, Eibertingen, Heppenbach, Herresbach, Iveldingen, Medell, Meyerode, Möderscheid, Montenau, Schoppen, Stephanshof, Valender |
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Geschichte : Amel, Knotenpunkt und Zentrum der Gemeinde Amel ist die älteste Siedlung der Ostkantone und wurde bereits 670 in einer Urkunde Childerichs 11 unter der Bezeichnung "Curtis Arnblava" erwähnt. Eine zweite geschichtliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 716, als Karl Martell Großvater des Frankenkönigs Karl der Große, mit seinen Austrasiern den König der Neustrieren Childerich besiegte. Der heilige Agilolphus soll im Jahre 752 den Märtyrertod in Amel gefunden haben. Agilolphus wurde 745 Nachfolger des Kölner Bischofs Bonifatius. Die Kirche : Schon im 9. Jhdt. stand angeblich in Amel eine Kirche. Im 14. und 15. Jhdt. wurde eine neue Kirche erbaut, der 1541 ein Kirchturm beigefügt wurde. Die jetzige gotische Pfarrkirche entstand 1930-31 nach den Plänen des Architekten Cunibert aus Malmedy. Der alte Kirchturm wurde ihr einverleibt. 1970 erfolgte die Umgestaltung des Chorraums. Der heilige Hubertus wird als erster und der heilige Agilolphus als zweiter Schutzpatron der Pfarre verehrt. Links neben der Pfarrkirche steht das unter Denkmalschutz stehende "Marktkreuz" aus rotem Sandstein. Das Wurzel- und Heimatmuseum ist in einem schmucken, aus dem 16. Jhdt. stammenden Gebäude, Alte Vikarie "und "Antoniushäuschen" genannt, untergebracht. Es beherbergt eine Sammlung Baumwurzeln, aus denen man allerlei Gestalten erkennen kann. Auch alte Fotos und Hausgeräte aus früherer Zeit sind dort ausgestellt. Öffnungszeiten : Juli -August: täglich, September -Juni : auf Anfrage. Info: Hotel Kreusch, Auf dem Kamp 179, 4770 Amel, Tel. 080 / 34 80 50. Das Vereinsleben : Amel, als Gemeindezentrum, führt ein reges kulturelles und sportliches Vereinsleben. Jedes Jahr am 15. August veranstaltet der Werbe- und Kulturausschuß ein Sommerkonzert auf dem Kirchplatz. Der Jährliche Hubertusmarkt am 11. November zählt zu den großen Eifeler Herbstmärkten. DAS TOURISTISCHE ANGEBOT:
BESONDERE FESTE: |
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Zweitgrößte Ortschaft der Gemeinde Amel, mit einer Gesamtfläche von 1260 Ha, davon 578 Ha Wald. Einwohnerzahl 519. Bis 1794 gehörte Born zum Hof von Amel. Ab 1815 bildete es mit Recht eine Gemeinde. 1977 wurde Born wieder in die Gemeinde Amel eingegliedert. Der Name der Ortschaft wird urkundlich erstmals im Jahre 1297 erwähnt. Dank der unmittelbaren Nähe der Autobahn E42 ist Born leicht zu erreichen (Ausfahrt 13). Born zeichnet sich durch seine ruhige Lage geradezu als idealer Erholungsort aus. Wanderfreunde, die Ruhe und Entspannung suchen, werden dies bei ausgedehnten Spaziergängen durch die dichten Wälder der Umgebung finden. Von den Anhöhen (560 m) um Born, bieten sich den Touristen sehr schöne Aussichten. Der Bach "Die Emmels" schlängelt sich durch die Ortschaft. Das Dorf, das in einer Mulde liegt, wird von einem Viadukt überspannt. Der Viadukt ist das letzte noch erhaltene Monument der ehemaligen Eisenbahnlinie St.Vith - Born - Vielsalm. Er wurde 1915-16 gebaut, hat eine Länge von 285 m, eine Höhe von 18 m und hat 11 Bogen. Das ehemalige Eisenbahngelände mit seinen Hecken und wilden Pflanzen, ist
Nistplatz für zahlreiche Vogelarten sowie ein großer Garten für zahlreiche
wilde Blumen und Pflanzen. Für Kurzweil sorgen die Kegelbahnen der Cafés sowie
die regelmäßigen Veranstaltungen in den Sälen der Ortschaft. |
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Fällt der Name Deidenberg, denken viele unweigerlich an Karneval. Kein Wunder : Die Gesellschaft "Degdeberjer Tünnesse" schaffte es in rund zweieinhalb Jahrzehnten die kleine Ortschaft im Ameltal über die Grenzen unserer Gemeinschaft hinaus bekannt zu machen. Kappensitzungen und Umzug haben längst ihren festen Platz im Terminkalender zahlreicher Freunde des Humors und locken alljährlich ein närrisches Publikum aus nah und fern an. Doch Deidenberg, das erstmals im Jahre 1455 als Lehen "Diedenberh" von Graf Johann Nassau an Johann von Hersdorf erwähnt wurde, kann auch noch auf andere Trümpfe bauen. An den sanft steigenden Hügeln des Ameltals liegend und auf eine jahrhundertelange landwirtschaftliche Tradition fußend liegt der Reiz Deldenbergs vor allem in seinem ländlichen Charakter. Alte Bauernhäuser und gepflegte Grünanlagen sprechen vor allem Naturfreunde an. Und obwohl unweit vom Autobahnzubringer Amel-Kaiserbaracke (E42) gelegen, ist der 400-Seelenort bisher von übermäßigem Verkehrsfluß verschont geblieben. Auch die touristische Infrastruktur kann sich sehen lassen. Eine beliebte Adresse ist die frühere Schule, die in den letzten Jahren umgebaut und renoviert wurde und heute, vor allem dank der zweckmäßigen Einrichtung, ganzjährig Jugendgruppen als interessantes Lagerhaus dient. Zu schätzen weiß der Urlauber auch das Vorhandensein von Metzgerei, Bäckerei und ein Café-Restaurant. Vervollständigt wird das Angebot durch 2 Gaststätten sowie einen Kinderspielplatz. Vier ausgeschilderte Wanderwege führen über rund 50 km gleichermaßen durch das romantische Ameltal wie durch den legendenumwobenen Wolfsbusch. Ein Besuch lohnt ohne Zweifel auch die Kirche, die Anfang der sechziger Jahre die aus dem Jahre 1713 stammende und heute leider aus dem Ortsbild verschwundene Kapelle ersetzt. Nur die Glocke aus dem Jahre 1864 erinnert an dieses Gotteshaus. Aufsehen erregte die heutige Deidenberger Kirche schon während der Bauzeit. Der Grund : Der freistehende Glockenturm, ein vornehmlich in der italienischen Architektur angesiedelter Kampanile, zieht nach wie vor das Interesse vieler historisch interessierter Passanten auf sich. Fazit Deidenberg hat mehr zu bieten als landschaftliche Reize und frische
Luft. Hier lebt der Gast inmitten vitaler, freundlicher Menschen und fühlt sich
nicht länger als Fremder. |
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Diese sehr kleine, landwirtschaftlich geprägte Ortschaft bildet mit Amel
eine Einheit (gemeinsames Pfarr- und Vereinsleben, gemeinsame Schule). Sehenswert
ist in Eibertingen die kleine Kapelle, ein altes Kirchlein, wie man sie nur noch
selten findet. |
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So wie jedes Dorf in der belgischen Eifel hat auch Heppenbach seine Eigenart. Diesen friedlichen Ort zu entdecken ist ein hervorragendes Heilmittel gegen die Beschwerden unserer Zeit. Spaziergänger und Naturfreunde können sich hier wohlfühlen, denn gut angelegte Fußwege laden zu ausgedehnten Wanderungen ein. Die Landschaft wird von Hängen gekennzeichnet. Ständig geht es bergauf und bergab. Dem Wanderer und dem Fahrradfahrer wird also viel Abwechslung geboten. Dem müden Wanderer, aber auch Familien, Freundeskreisen oder anderen Gruppen, steht eine neuerrichtete Grillhütte zur Verfügung. Da die Altgemeinde Heppenbach mit ihren Ortschaften Heppenbach, Halenteld, Hepscheid, Wereth, Möderscheid und Mirfeld noch nicht vom Massentourismus erschlossen ist, bietet sie dem Besucher die Ruhe, die er sucht, wenn er durch die Wälder und entlang der Bäche zieht. Nicht zuletzt der dörfliche Charakter, die Gastfreundlichkeit und die Aufnahmebereitschaft tragen dazu bei, daß der Besucher sich wohl fühlt. Es lohnt sich also, einmal von der Hauptstraße Bütgenbach-Amel abzubiegen
um die Reize dieser noch fast unberührten Gegend kennenzulernen. |
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Herresbach liegt ganz im Naturpark "Hohes Venn-Eifel", und dies zurecht, da es eine reizvolle Landschaft zu bieten hat. Am "Scheitbaum" in Herresbach befindet sich die Wasserscheide zwischen Maas und Rhein, d.h. daß an einer Seite der Grenze das Wasser zum Rhein und an der anderen Seite zur Maas fließt. Die Bäche Großweberbach und Kolvenderbach, die Herresbach umgeben, sind die einzigen Gewässer der Gemeinde Amel, die zum Rhein fließen. Für den Natur- und Wanderfreund bietet Herresbach viele Wanderwege, die durch die Wälder und Täler führen. Durch seine schöne Lage bietet dieses ostbelgische Dorf die Möglichkeit vom Alltag abzuschalten und wirkliche Ruhe zu genießen. Die Beeinträchtigung durch den Verkehr im Dorf ist gemindert durch eine Umgehungsstraße. Zur Zeit gibt es 20 Ferienhäuser in Herresbach, die zu jeder Jahreszeit für die Touristen zur Verfügung stehen. Das Dorfleben wird geprägt durch die verschiedenen Vereine, welche bemüht sind, die alten Traditionen aufrechtzuerhalten. Die Bevölkerung ist sehr aufnahmebereit und gastfreundlich. |
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Lage: 480 ü.N.N. Diese Ortschaft mit 200 Einwohnern ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt und bildet mit Montenau eine Doppelortschaft. Iveldingen liegt an einem Südhang unterhalb des Ruhrbuschs und genießt eine schöne Aussicht auf die umliegenden Landschaften, besonders auf den Höhenzug des Wolfsbusch. An der Ortsgrenze nach Montenau stehen zwei katholische Gotteshäuser. Die
1985 eingeweihte moderne Pfarrkirche ist der heiligen Barbara gewidmet. Sie gilt
als eines der schönsten Gotteshäuser der ganzen Gegend. Die kleine alte
Kapelle auf der Verkehrsinsel steht unter Denkmalschutz. Dieser typische
Ardennerbau, 1688 mit Steinen aus dem Wolfsbusch errichtet, wurde 1987-88
restauriert. In ihm werden die 14 heiligen Nothelfer verehrt. |
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Medell liegt östlich der Landstraße St-Amel (an der römischen Herresstraße Köln-Reims, die zwischen Adesberg und Meyeroder Bach verlief). Der Ursprung des Dorfes liegt unweit einer alten Wasserentnahmestelle, "Päsch" genannt, welche 1991 freigelegt wurde. Die Schöpfbecken bestehen aus Blausteinplatten. An dieser Stelle entstand inzwischen ein attraktiver Dorfplatz. Medell, abgeleitet von "Del", gleich Tal, wurde erstmals im 14 Jhdt. erwähnt. Als sakrale Seltenheit der Gegend überragt der Glockenturm der Pfarrkirche mit Zwiebelhaube die idyllische Landschaft. Dieses Gotteshaus wurde 1930 nach den Plänen von Architekt Henry CUNIBERT aus MALMEDY errichtet. Es ersetzte eine Kapelle, die 1697 errichtet und 1993 für den Abriß freigegeben wurde. Die Einwohner leben teilweise von der Landwirtschaft, sind im Baufach, in der Holzverarbeitung oder in anderen naheliegenden Betrieben tätig. Durch die geringe Abwanderung werden Sitten und Brauchtum gepflegt, das Vereinsleben gefördert und die Feste gebührend gefeiert. Medell bietet dem Wanderer viele Wanderwege und herrliche Aussichten. Hier
und da kann man auch ein altes Blausteinkreuz bewundern. |
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Meyerode liegt auf einige hundert Meter weit entfernt vom Ommerscheider Wald, längs der Wasserscheide zwischen den Flußgebieten der Maas und des Rheins. Wenn in den Archiven Meyerode erst 1311 erwähnt wird, muß das Dorf viel älter sein. 1953 wurden beim Abbruch der durch den Krieg beschädigten Kirche die Fundamente einer bedeutend kleineren Kirche freigelegt, die um das Jahr 1400 abgerissen worden war, um dem Neubau Platz zu machen. Unter den Fundamenten dieser älteren Kirche fand man eine große Steinplatte mit einem sehr primitiv gearbeiteten Kreuz im Relief. Eine Studie eines amerikanischen Forschers aus Bedfort (Pennsylvania) vertritt die Meinung, daß dieser Stein auf die erste Christianisierung der Gegend zurückgeht (zwischen 290 und 315). Nach einer anderen Deutung des englischen Historikers Berensdorf von der Universität Leeds könnte es sich um eine angelsächsische Grabsteinplatte handeln. Diese wahrscheinlichste Hypothese würde die Entstehung dieser Steinplatte auf die Gegenwart von angelsächsischen Missionaren zur Zeit Willibrords der 698 die Abtei Echternach gründete, zurückführen. Diese in der Mauer unterhalb der Kirche eingefügte Steinplatte belegt, daß Meyerode eine sehr alte Kultstätte besaß. In der Kirche in Meyerode befinden sich Grabsteine mit dem Wappen von Baring (1789). Ebenso werden in dieser Pfarrkirche auch die Kreuzpartikel aufbewahrt, die die beiden Eremiten der Einsiedelei Kohlkaul im Jahre 1754 von einer Romreise mitgebracht hatten. Die Emeritage Kohlkaul wurde 1749 von dem aus Meyerode stammenden Hubert Nelles errichtet. Während der Rundstedtoffensive im Winter 1944-45 war Meyerode wechselhaft Hauptquartier der deutschen und amerikanischen Armee. Zeugen aus schweren Zeit sind das neben der Hauptstraße, unterhalb der Kirche aufgestellte Geschütz, aus dem der letzte Kanonenschuß aus dem Dorf abgefeuert wurde, und ein Gedenkkreuz im nahen Wald für den im Januar 1945 in Meyerode gefallenen Sohn des U.S. Generalmajors Wood. Im Jahre 1893 wurden auf der Höhe nördlich vom Ort (Römerstraße)
römische Tongefäße gefunden (Fundregister des Pr. Museums Bonn). Von Meyerode
aus sind viele Wanderungen durch den Ommerscheider Wald möglich. |
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Das Dorf Möderscheid zählt 150 Einwohner. Der Name wird abgeleitet von Moder, der früheren Bezeichnung für einen Bach, der in der Nähe des Ortes entspringt und in die Amel mündet. Die Römerstraße Reims-Köln berührte Möderscheid. Der Name "Mudrescheit" wird 1135 erstmals urkundlich in der Abtei Stavelot erwähnt. 1921 wird Möderscheid aus der Gemeinde Amel in die Gemeinde Heppenbach einverleibt, kommt 1977 aber wieder an Amel zurück. Eine eigene Kapelle wird 1740 eingeweiht. 1902 wird sie vergrößert und 1925 eine Sakristei eingebaut. Der Turm mußte 1955 nach einem Brand erneuert werden. Auch in Möderscheid beruhen die wirtschaftlichen Aktivitäten auf der Landwirtschaft. Darüberhinaus bieten zwei holzverarbeitende Unternehmen willkommene Arbeitsplätze. Ein besonders reizvolles, naturbelassener Ort ist die Möderscheider Mühle, zwischen Möderscheid und Amel gelegen. Das Gemeinschaftsleben beider Ortschaften wird angereichert durch einen Kirchenchor und einen Musikverein. Die jährliche Kirmes wird am Sonntag nach Fronleichnam gefeiert. Durch die ländliche Struktur bedingt, bietet sich dem Besucher vor allem die Möglichkeit, in Ferienhäusern bzw. Privatpensionen einen angenehmen Aufenthalt zu genießen. Das Angebot an die Gäste wird bereichert durch ein Café mit Kegelbahn und einem Gemischtwarengeschäft in Schoppen. Bedingt durch die extrem ruhige Lage ohne großen Durchgangsverkehr, umgeben von Wäldern, jedoch in kürzester Entfernung zu den Seen von Bütgenbach und Robertville, bieten Schoppen und Möderscheid viele Möglichkeiten der Entspannung in einer urwüchsigen Landschaft. Viel Freude findet der Naturfreund beim Wandern : Fauna und Flora der Landschaft sind für jeden ein Erlebnis. Ein südlich von Schoppen und mitten im Wald gelegener Trimm-Dich-Pfad lädt zur sportlichen Betätigung ein. Nicht nur im Sommer lädt die Umgebung zu erholsamen Spaziergängen ein,
sondern auch im Winter ist die verschneite waldreiche Landschaft bewundernswert. |
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Die reizvolle Ortschaft Montenau liegt im Tal der Amel und der Emmels. Zwei Sägereien, ein Glasgroßhandel sowie die Montenauer Ardennenschinkenräucherei sind eine Alternative zur Forst- und Landwirtschaft. Montenau war bis im vorigen Jahrhundert die kleinste Ortschaft des "Hof von Amel". Erst der Bau der Eisenbahnlinie im Jahre 1887 brachte der Ortschaft einen wirtschaftlichen Aufschwung. In den Jahren vor 1940 passierten täglich bis zu 40 Züge den Montenauer Bahnhof. Nach 1945 verlor der Eisenbahnverkehr rasch an Bedeutung. 1987 wurden die Schienen endgültig aufgehoben.
Der Wolfsbusch ist ein umfassendes Quellgebiet. Mehrere Quellfassungen speisen direkt das Wasserleitungsnetz. Das eisenhaltige Wasser ist trinkbar, sehr erfrischend und schmackhaft. Von Ende Juli bis Ende August ist der Wolfsbusch ein reiches Erntegebiet für Waldbeerpflücker. Als Wild lebt dort, wie in den anderen Wäldern der Umgebung, Reh, Hase, Fuchs. Selten geworden sind Hirsch, Wildschwein und Dachs. Im Mittelalter wurden im Wolfsbusch an Ort und Stelle große Steine zu Mühlsteinen behauen. Mehr als 100 nur teilweise fertiggestellte Mühlsteine liegen noch im Wolfsbusch verstreut. Doch wer diese Menschen waren, die die Spuren ihrer Tätigkeit im Wolfsbusch hinterließen, ist noch immer ein Rätsel. Am Kriegerdenkmal in Ondenval sowie am Wurzelmuseum in Amel stehen solche Mühlsteine. LEGENDEN VOM WOLFSBUSCH
ST. RAPHAEL Am Ortsausgang Richtung Ligneuville befindet sich das Kloster St. Raphaël. Dieses in einmalig schöner Umgebung gelegene Gebäude diente erst den Steyler
Missionaren als Erholungshaus, in den Jahren nach 1950 aber mehr als
Exerzitienhaus Tagungsstätte. Seit 1987 wird der Altbau von zwei kleinen
beschaulichen Ordensgemeinschaften bewohnt, dagegen dient der große Neubau mit
27 Gästezimmern als Bildungstätte für jedermann, kann aber auch als Erholungs-
und Ferienunterkunft genutzt werden. |
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Das Dorf Schoppen befindet sich an der Nordspitze des Kantons St.Vith, an der Grenze zum Deutsch-Belgischen Naturpark. Schoppen zählt 390 Einwohner und ist der frühen fränkischen Siedlungsperiode zuzuordnen. Das Dorf gehört zum frühbesiedelten Westteil (6. Jhdt.) des Hofes von Amel. Im Jahre 1476 erscheint der Name Schoppen erstmals in Lehnbriefen. 1621 waren 8 Haushalte, 1771 bereits 19 Haushalte registriert. Mit dem Bau einer Kapelle wird 1670 begonnen, wie ein an der SW-Ecke der heutigen Kirche gesetzter Stein (F.W.M. 1670) andeutet. 1896 wird unter Pfarrer Kremer der Altarraum restauriert und eine Sakristei angebaut, wovon ein zweiter Stein mit der Inschrift P(eter) K(remer) 1896 zeugt. 1947 wird mit dem Bau einer neuen Kirche neben der alten Kapelle begonnen und 1952 eingeweiht. An der Stelle der alten Kapelle steht jetzt ein Altar für die Opfer der beiden Weltkriege. Neben der Kirche befindet sich das älteste noch in ursprünglichem Zustand erhaltene Haus aus dem Jahre 1766. Dieses Haus steht unter Denkmalschutz. Ein Teil der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Das
Arbeitsplatzangebot wird erweitert durch hiesige Unternehmen, vornehmlich des
Bau -und Holzsektors. |
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Im äußersten Nordwesten der Gemeinde Amel liegen verstreut 5 Bauernhöfe,
die zu dem Weiler Stephanshof, auch Ferme Mathonet genannt, gehören. Hier
befindet sich auch der mit 5 Gräbern kleinste Friedhof Belgiens. |
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Die Ortschaft Valender mit ihren heute rund 150 Einwohnern liegt wunderschön im Tal des Oberlaufes der Amel. Herz des Weilers ist die 1720 durch den damaligen Pfarrer Andreas Huart erbaute und durch Spenden der Einwohner sowie mit Eigenmitteln der Ortsgemeinde finanzierte Dorfkapelle. Nur unweit vom Ommerscheider Wald gelegen, ist Valender Ausgangspunkt für einige der schönsten Wanderwege der Gemeinde Amel. Gerade für Wandersleut' richtete die Dorfbevölkerung und der Verkehrsverein
eine herrliche Schutzhütte ein. |
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